HSPA und HSPA+ - Speed fürs mobile Internet
Bei HSPA (High Speed Packet Access) handelt es sich um einen Mobilfunkstandard, der eine wesentliche Beschleunigung des klassischen UMTS ermöglicht. Dabei werden zwei unterschiedliche Techniken eingesetzt: HSDPA und HSUPA. Mit HSPA+ steht der Nachfolger schon in den Startlöchern - und mit LTE die nächste Generation.
HSDPA dient dazu, Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 7,2 Mbit pro Sekunde zu ermöglichen, während HSUPA Uploads mit bis zu 1,45 Mbit pro Sekunde ermöglicht. Dabei stehen das "D" und das "U" in "HSPA" für "Downlink" (HSDPA) und Uplink (HSUPA).
HSPA besteht aus HSDPA und HSUPA
Während HSDPA zumindest in den Netzen von T-Mobile und Vodafone als Standardtechnologie angeboten wird, ist die Nutzung von HSUPA in den meisten Tarifen nicht möglich. Darüber hinaus unterstützen nicht alle Endgeräte HSUPA, während HSDPA auch hier mittlerweile eine Standardtechnologie geworden ist.
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HSUPA beschleunigt den Verbindungsaufbau zum Internet erheblich und ist daher auch für Anwender interessant, die interaktive Anwendungen mit vielen erforderlichen Benutzereingaben nutzen. Für das normale Surfen im Internet ist HSDPA die mit Abstand wichtigere Technologie, da sie die Downloadzeiten und damit auch die Dauer des Seitenaufbaus im Internet deutlich verkürzt.
HSPA+ ermöglicht Downloadgeschwindigkeiten bis zu 28 Mbit/s
Inzwischen ist mit HSPA+ eine weitere Ausbaustufe und HSPA spezifiziert, die eine erneute Steigerung der Downloadgeschwindigkeit auf 28 Mbit pro Sekunde ermöglicht. Für Uploads stehen immerhin 11 Mbit pro Sekunde zur Verfügung. Der Netzbetreiber o2 hat bereits in München ein erstes HSPA+ Testnetz in Betrieb genommen - ob andere Provider folgen werden, ist allerdings mehr als zweifelhaft.
Nach HSPA+ kommt LTE
T-Mobile wird diesen Standard überspringen und direkt zu dem neuen Standard LTE (Long Term Evolution) wechseln. Damit werden bereits in der ersten Ausbaustufe Downloadgeschwindigkeiten von 100 Mbit pro Sekunde ermöglicht, noch schnellere Varianten existieren ebenfalls bereits. Jedoch stehen bisher nur Endgeräte mit einer maximalen Transfergeschwindigkeit von 100 Mbit pro Sekunde zur Verfügung, weswegen die noch schnelleren Varianten gegenwärtig noch keine praktische Bedeutung haben.
Foto zum Artikel HSPA und HSPA+ von Edyta Pawlowska / Fotolia.com