So telefonieren Sie über VoIP
Software-Lösung mit Headset, DSL-Router mit VoIP-Funktion, "normales" Telefon mit VoIP-Adapter oder "richtiges" VoIP-Telefon - es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie über das Internet telefonieren können. Wir stellen Ihnen Soft- und Hardware-Lösungen vor und erläutern einige Vor- und Nachteile.
Das Telefonieren über das Internet wird von immer mehr Unternehmen und Privatpersonen genutzt. Voice over IP ist mittlerweile ein Fachbegriff, der vielen Menschen vertraut ist. Doch was verbirgt sich wirklich dahinter? Welche Möglichkeiten und Angebote gibt es?
Mit den günstigen DSL-Anschlüssen ist auch das Telefonieren über das Internet komfortabler geworden. Schon seit langem ist es möglich, über eine spezielle Chatsoftware mit einem an den Computer angeschlossenen Headset über das Internet zu telefonieren. Dies setzt jedoch voraus, dass der Gesprächspartner ebenfalls diese Software benutzt, seinen Computer angeschaltet hat und im Chatprogramm eingelockt ist.
Ebenfalls Headset und eine Onlineverbindung über den Computer setzt Skype voraus. Diese Software kann kostenlos im Internet heruntergeladen werden. Skypenutzer telefonieren kostenlos miteinander. Telefonate ins Festnetz oder Mobilfunknetz sind dagegen kostenpflichtig.
Neben Skype ist Jajah ein führender Anbieter bei VoIP-Software. Skype ist fraglos der Platzhirsch, Jajah hingegen eine äußerst interessante Alternative. Bei Jajah nämlich muss man nicht einmal eine Software auf dem Rechner installieren. Man muss nur im Browser die eigene und die Zielrufnummer eingeben und Jajah verbindet beide Anschlüsse. Klicken Sie auf die beiden Links und erfahren Sie mehr zu Skype und Jajah!
Eine andere Art von VoIP-Telefonie entsteht, wenn einen Voice-over-IP fähige Telefonanlage genutzt wird. Für größere Firmen bieten die Telekommunikationsunternehmen skalierbare Lösungen für bis zu 10.000 Anschlüsse (!) an. Telefoniert wird über spezielle VoIP-Telefonapparate. Solchermaßen ausgestattete Unternehmen benötigen dann nur noch ein Netzwerk. über welches dann Daten und Kommunikation abgewickelt werden. Telefonate zwischen den Teilnehmern eines solchen VoIP-Anschlusses sind kostenlos - egal, wo sich der Gegenüber befindet.
In vielen Privathaushalten wird die so genannte Internettelefonie genutzt, die von verschiedenen Anbietern mit Telefonflatrats angeboten wird. Telefonate ins deutsche Festnetz sind dann kostenfrei beziehungsweise in der monatlichen Grundgebühr enthalten. Zum Einsatz kommt hier ein kleines Gerät, das gleichzeitig Netzwerkrouter, WLAN-Accesspoint und Telefonanlage ist - zum Beispiel die Fritzbox von AVM.
Diese Anwendungen machen jedoch nur Sinn, wenn der DSL-Anschluss über genügend Bandbreite verfügt. Denn alle Telefonate werden über die DSL-Leitung geführt und schmälern so die für das Surfen zur Verfügung stehende Bandbreite. Ab 2000 kbit/s-Bandbreite bestehen hier jedoch keine Probleme. Die Fritz-Box bietet den Vorteil, dass sie auch vom Laien einfach zu konfigurieren und zu bedienen ist. Die Menüführung ist komfortabel und erlaubt ein regelrechtes "Telefon-Controlling": Wer hat wann mit wem telefoniert? - diese und andere Daten werden protokolliert. Die normalen analogen Telefone können dabei weitergenutzt werden.
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