Sky DSL: Alles Gute kommt von oben via Satelliten
Kein terrestrisches DSL verfügbar und trotzdem auf Highspeed-DSL angewiesen? Dann ist vielleicht Satelliten-DSL eine Alternative. Vorteil: Satelliten-DSL kann man überall bekommen. Nachteil: Es ist teurer als "herkömmliches" DSL und aufwändiger in der Einrichtung.
Wenn Sie kein herkömmliches, so genanntes "terrestrisches" DSL (terrestrisch = in der Erde verlegte Kabel) bekommen, so können Sie Highspeed-Internet immer noch über Satellit erhalten - und das bundesweit und garantiert flächendeckend.
Satelliten-DSL ist mittlerweile eine "recht ordentliche" Alternative zum herkömmlichen ADSL-Anschluss - alles, was Sie benötigen, ist eine digitaltaugliche Satellitenschüssel auf dem Dach Ihres Wohnhauses.
Eines aber vorweg: Sowohl hinsichtlich der Tarife wie auch der Einrichtung ist Satelliten-DSL komplizierter und aufwändiger als terrestrisches DSL. Satelliten-DSL - und auch das ist von Bedeutung - ist zudem in der Regel teurer als das "normale" DSL übers Telefonkabel.
Eine parallele Internetverbindung ist nicht mehr zwingend erforderlich
Satelliten-DSL, welches beispielsweise als Rückkanal eine ISDN- oder auch Modemverbindung nutzt und die Daten nicht direkt an den Satelliten sendet, ist eine "Einbahnstraße". Will heißen: Für das Aufrufen von Webseiten ("Rückkanal") benötigen Sie weiterhin einen zusätzlichen Internet-Zugang über ISDN, DSL-Light, ein Modem oder mittlerweile auch über ein Mobilfunknetz - lediglich die empfangenen Daten ("Hin-Kanal") werden per Satellit verschickt. Dieser Highspeed-Internetzugang über Satellit erfordert also neben der Satellitenanbindung eine parallele Internetverbindung über die Telefonleitung beziehungsweise über ein Mobilfunknetz - freilich einschließlich der damit verbundenen Kosten für den Provider. Kurzum: Bei dieser Satelliten-DSL-Variante ist zu unterscheiden zwischen dem Senden und dem Empfangen von Daten.
Stichwort: Kosten. Hier müssen Sie zwei Kostenstellen berücksichtigen: Den "normalen" Internetzugang für das Aufrufen von Daten und den Highspeed-Empfang von Daten per Satellit - hier sollten Sie genau durchrechnen, ob ein solches Satelliten-Angebot überhaupt für Sie in Frage kommt und mit welchen Kosten Sie voraussichtlich rechnen müssen - ansonsten wird das Surfen mit dieser Satellitenanbindung schnell zu einer Kostenfalle.
Das Senden geschieht hierbei immer über eine parallele Internetverbindung, also über ISDN, DSL-Light, ein Modem oder über ein Mobilfunknetz. Sie können dabei beispielsweise Daten mit "normaler" Leitung senden (56 oder 64 kbit/s) oder per ISDN-Kanalbündelung (=128 kbit/s).
Mit dem Modem beziehungsweise über ISDN wählen Sie sich also ganz normal ins Internet ein. Wenn Sie eine Website-Adresse anwählen oder einen Download anstoßen, dann geschieht das zunächst immer über die normale Telefonleitung und mit "langsamer" Geschwindigkeit.
Der Nachteil an Satelliten-DSL war bislang stets, dass man mit beiden Verbindungen parallel online sein musste - sowohl mit einer Wählverbindung beispielsweise über einen Internet-by-Call-Anbieter wie auch mit der Satellitenanbindung. Das machte die Sache entsprechend teuer, weil zum einen die normalen Internetkosten, zum anderen die Kosten für die Nutzung des Satelliten-DSLs anfielen.
Mittlerweile ist es jedoch auch möglich, ohne eine parallele Internetverbindung Satelliten-DSL zu nutzen. Denn mit einem sognannten bi-direktionalen Internetzugang kann man nun Daten über eine Satellitenantenne an den Satelliten senden sowie empfangen – vorausgesetzt die Satellitenantenne verfügt über ein integriertes Sende- und Empfangsmodul.
Wir empfehlen deshalb an dieser Stelle, sollten Sie sich für eine Satellitenverbindung mit Rückkanal entscheiden, dass skyDSL-Angebot der TELES skyDSL GmbH. TELES hat mit der "KoppelPuls-Technik" eine neue Option eingeführt, die die "normale" Internetverbindung automatisch vom Netz trennt , wenn alle Daten via Satellit übertragen wurden. Erst mit einem neuerlichen Seitenabruf wird die Verbindung wieder aktiviert. Im Klartext heißt das folgendes:
- Sie rufen eine Website ab, woraufhin die Verbindung über Modem/ISDN hergestellt wird. Nach der Anfrage wird die Wählverbindung automatisch getrennt.
- Der Datenabruf - hier: der Empfang der Website - erfolgt über Satellit. Dieser wird immer beim Datenempfang zugeschaltet und beschleunigt den Datentransfer zu Ihrem Rechner.
- Wenn Sie eine neue Internetseite anfordern, wird die Internetverbindung wieder aktiviert - und so weiter.
Benötigte Hardware
An Hardware benötigen Sie für eine Satellitenverbindung mit Rückkanal eine PCI-Karte (DVB-S-Karte) oder eine Box an der Sie das Antennenkabel und den Computer anschließen können sowie einen Satellitenspiegel. Für eine Verbindung ohne Rückkanal wird ein Satellitenspiegel mit integriertem Sende- und Empfangsmodul sowie ein passendes Satelliten-Modem benötigt. Die komplette Hardware können Sie gleich über TELES mitbestellen - oftmals zum Aktionspreis.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der sky-DSL-Seite von TELES: www.skydsl.de.
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