SDSL: die Business-Leitung mit dem schnellem Upload
Während Privatuser vornehmlich downloaden, sind insbesondere kleine Büros und mittelständische Unternehmen auf eine SDSL-Leitung angewiesen. Die ist zwar teurer als ein privat genutzter Zugang, dafür gibt's auch jede Menge Upload-Geschwindigkeit für Dokumente u.ä.
SDSL ist eine DSL-Variante, die vor allem für Business-Kunden interessant ist. Zum einen, weil die Preise für eine SDSL-Leitung deutlich über den ADSL-Tarifen für Privatverbraucher liegen, zum anderen, weil SDSL schnelle Upstreams ermöglicht.
Das ist für Unternehmen beispielsweise dann interessant, wenn Videokonferenzen abgehalten werden oder wenn man viele Dokumente auf einen zentral zugänglichen Webserver uploaden muss. Mit anderen Worten: Der oder die Anwender senden ungefähr genauso viele Daten, wie sie empfangen - ganz im Gegensatz zu Privatusern, die vor allem downloaden.
Infolgedessen steht SDSL für "Symmetric Digital Subscriber Line" - die Geschwindigkeit der Leitung ist symmetrisch, also gleich groß in beide Richtungen. Down- und Upstream betragen bei SDSL mindestens 144 kBit/s und können bis 4 Mbit/s reichen - Geschäftskunden können diesbezüglich aus einem umfangreichen Angebot wählen. Nahezu jeder SDSL-Anbieter bietet folglich Angebote mit Bandbreiten von 144 kBit/s bis 2,3 oder 4 Mbit/s. Die kostet allerdings auch "ein paar Euro".
SDSL nutzt - wie auch ADSL - ungenutzte Kupfer-Doppeladern herkömmlicher Telefonleitungen. Damit können Internet-Anwender, die über einen Glasfaseranschluss verfügen, die SDSL-Technik nicht in Anspruch nehmen - SDSL benötigt unbedingt ein Kupferkabel.
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