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war driving - Strafrechtliche Verfolgung beim Surfen im WLAN

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Beitrag Sicherheits-Check meines WLANs | Lan- Verbindung auf Desktop Nerve
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Themenstarter Thema begonnen von blademoritz16

31.Oct.2006 21:32 Zum Anfang der Seite springen
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RE: war driving - Strafrechtliche Verfolgung beim Surfen im WLAN

Hallo Andre,

wenn Du Deine Haustuer offen laesst oder Deine Autotuer, dann ist das Verleitung zu einem Verbrechen und wird bestraft. Das ist ein interessanter Ansatz Augenzwinkern Vielleicht sollte ich das Autohaus verklagen ?

Gemaess rechtlicher Interpretation ist es weder "Erschleichen einer Leistung" noch entsteht ein Schaden fuer den Netzwerkbetreiber. Lustigerweise gehen einige sogar soweit und wuerden das Lesen der Festplatte noch als rechtens einstufen.
Will und wollte ich ja nicht. Behuete !

In Litauen ist das komplette Land ein RiesenWLAN und die sind sowas von Technikaffin, da sind selbst unsere staendigen Vorbilder USA und Japan Waisenkinder dagegen. Aber ich verstehe Euren Punkt. Wenn ich ein WLAN habe ist es auf...da kann jeder mitsurfen, wenn er Bock hat.

Zitat:
Original von AndreDsl
Hallo,
sehe ich auch wie Thom@s,
Wenn jemand sein W-Lan nicht sichert, ist noch lange keine Einladung für Andere, dieses dann mit zu nutzen.
Da W-Lan ja auf Funk basiert, ist halt niemandem möglich dies auf bestimmte Räumlichkeiten/Grenzen zu beschrenken, da die Nurzbarkeit ja immer durch die Reichweite/Sendeleistung definiert wird.

Sicherlich sollte man sein W-Lan dagegen sichern, aber wenn ich meine Haustür offen lasse, hat trotzdem niemand recht rein zu kommen!

Gruß, André

Mit freundlichem Gruss
blademoritz16

Wer Fehler findet, darf Sie behalten.
Wenn Wahlen etwas ändern würden, hätte man sie bereits abgeschafft
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pcHannes

Gast

31.Oct.2006 23:39 Zum Anfang der Seite springen
RE: war driving - Strafrechtliche Verfolgung beim Surfen im WLAN

Hallo, meine Meinung zu dem Thema:
Nicht ganz einfach die ganze Sache...
Grundsätzlich ist die unerlaubte/unabgesprochene Mitbenutzung eines Wlan tatsächlich dreist und hat imho eindeutig (Schnorrer-)Mitnehmer'qualität'.
Allerdings gab es früher mal einen Gedanken von einzelnen Wlan-Nutzern, ihr Netz frei für alle anzubieten. Dieser großherzige Gedanke ist leider so nicht mehr ohne Risiko zu verwirklichen.
Grund: http://www.teltarif.de/arch/2006/kw37/s23155.html

Das Urteil hat zur Folge dass jeder Wlan-Nutzer, um halbwegs auf der sicheren Seite zu sein, sein Netz mindestens mit WEP zu sichern hat.
Sichert er es nicht, muss er damit rechnen dass sein Zugang eben für die im Urteil angesprochene Straftat benutzt wird und er macht sich damit gleichfalls strafbar obwohl er die Straftat nicht selbst begangen hat.

Dein Autohaus handelt(e) grob fahrlässig und da ich selbst seit fast 2 Jahren über Wlan ins Netz gehe, kann ich das überhaupt nicht nachvollziehen.
Gerade eine Firma geht doch mit Daten um, die nicht für die öffentlichkeit bestimmt sind und somit sollte der Chef bzw. Admin das Netz von Anfang an verschlüsseln.
Mein Netz war zu Anfang mit WEP verschlüsselt und nachdem ich mich schlau machte wie unsicher das ist, habe ich kurz danach schon auf WPA/tkip mit langem komplizierten Schlüssel aufgerüstet. Bei mir kommst du net rein! Augenzwinkern

Leider ists mal wieder wie immer: Das schwarze Schaf stirbt nie aus und würgt mit seinen krummen Touren den 'offenen-Wlan-Gedanken' ab.
Thats live... verwirrt
Dazu dass du aber das Autohaus veklagen willst, sag ich nur folgendes:
Die Logik entbehrt jeder Grundlage.
Erst den kostenlosen Zugang schnorren und wenn du erwischt wirst, den Anbieter verklagen wollen weil das Netz nicht abgesichert war.
Damit kommste (hoffentlich) nicht durch... Augen rollen

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AndreDsl ist offline AndreDsl AndreDsl ist männlich


Super Moderator

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31.Oct.2006 23:49 Zum Anfang der Seite springen
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RE: war driving - Strafrechtliche Verfolgung beim Surfen im WLAN

Hallo,
also das mit der Verleitung zur Straftat glaub ich nicht so recht. Haste da mal nen § für?
Meine beiden Vesparoller haben übrigens gar keine Türen, und nu? Augenzwinkern

Das mit dem Lesen der Daten hab ich auch mal gehört. Da soll es ja angeblich rechtens sein, wenn man sich die Daten nur ansieht und nicht verändert. Wird aber auch nur blanke Theorie sein, denn wenn Du Dir z.B. mal kurz wichtige Produkionsdaten Deiner Konkurrenz anschaust, wirste garantiert wegen Werksspionage(oder sowas) dran genommen, auch wenn Du nix veränderst! Wäre ich also vorsichtig damit.

Verklagen? Also wenn Du in mein Haus/Netz kommst und ich erwische Dich dabei, dann bleibt nicht genug von Dir übrig, um mich zu verklagen! Augenzwinkern
Ne aber im Ernst, mein Heim ist heilig, da hat niemand was zu fummeln, egal ob offene Türen oder geschlossene. Ich hab es sogar mal gebracht (kein Scherz) die Leute vom Arbeiter Samariter Bund zu verjagen, obwohl wir bei denen Mitglied sind! Außerdem, bevor Du an der Haustür bist, es ja ja schon Hausfriedensbruch, wenn Du mein Grundstück betreten würdest!

Macht auch wenig Sinn, denn Du könntest nur ein Zivielverfahren anstreben, der Begriff "Verleitung zur Straftat", sofern er denn wirklich greifen würde, wird sicherlich nur Strafrechtlich behandelt. Du hast da sicher keine weiteren Ansprüche möcht ich wetten!

Ich würde es auch niemandem raten einen offenes "Hippie"-Netz, ala surfen für alle zu betreiben. Wenn da einer irgendwas Krummes mit der Leitung macht, dann wird der, auf den der Anschluß läuft, dafür grade stehen müssen!

Gruß, André

Wenn Dummheit ein Bodenschatz wäre, dann wäre Deutschland reicher als Saudi Arabien!
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Themenstarter Thema begonnen von blademoritz16

02.Nov.2006 10:15 Zum Anfang der Seite springen
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RE: war driving - Strafrechtliche Verfolgung beim Surfen im WLAN

Gibt es dazu schon einen nächsthöheren Beschluss eines OLG oder BG ?

Zitat:
Original von pcHannes
Allerdings gab es früher mal einen Gedanken von einzelnen Wlan-Nutzern, ihr Netz frei für alle anzubieten. Dieser großherzige Gedanke ist leider so nicht mehr ohne Risiko zu verwirklichen.
Grund: http://www.teltarif.de/arch/2006/kw37/s23155.html



Das ärgert mich auch. Der Gedanke fortschrittlich zu sein wird durch s Gericht ausgebremst. Fragt sich nur, was öffentlich zugängliche Hotspots bei Cafes und Restaurants machen ? Die stehen dann wohl mit einem Bein im Gefängnis. Hoffentlich sagt denen das keiner. Denn die Abzocke von T-Online und Co mit den WLAN Tarifen ist wirklich zum Brechen.
Eine Klage gegen das AH anzustrengen war ein Witz meinerseits !
Zitat:

Leider ists mal wieder wie immer: Das schwarze Schaf stirbt nie aus und würgt mit seinen krummen Touren den 'offenen-Wlan-Gedanken' ab.
Dazu dass du aber das Autohaus veklagen willst, sag ich nur folgendes:



gruss
blademoritz16

Mit freundlichem Gruss
blademoritz16

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Shagrat ist offline Shagrat Shagrat ist männlich


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02.Nov.2006 17:24 Zum Anfang der Seite springen
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RE: war driving - Strafrechtliche Verfolgung beim Surfen im WLAN

Zitat:
Original von blademoritz16
Fragt sich nur, was öffentlich zugängliche Hotspots bei Cafes und Restaurants machen ? Die stehen dann wohl mit einem Bein im Gefängnis.


Ich denke, die schliessen doch einfach die entsprechenden Ports der p2p-Programme, schalten Firewalls etc. dazwischen, dass es einiges schwieriger, illegale Aktivitäten übers WLAN durchzuführen. Und wenn jemand diese Einstellungen unbefugt ändert (sollten ja gesichert sein) dann sollte man als WLAN-Betreiber nicht belangt werden können, oder?

Natürlich ist es damit immer noch möglich, illegalen Aktivitäten nachzgehen (Cracking, Download von urheberrechtlich geschützten Daten über Protokolle wie http/ftp etc..), aber die Anzahl der Leute, die sowas beherrschen ist schon mal massiv kleiner als die z.B. der Tauschbörsenbenutzer.

lg
Shagrat

Edit: So, jetzt stimmts mit der Zitats-Syntax Augenzwinkern

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Shagrat am 02.Nov.2006 17:27.

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