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Mehrere Computer im Haus - wie geht das mit DSL?

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Beitrag Anschuss 2000 + Tarif 1000 = 200 kbs ? | DSL angebl. nicht verfügbar
Andrea340 ist offline Andrea340


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29.Jan.2005 13:37 Zum Anfang der Seite springen
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Mehrere Computer im Haus - wie geht das mit DSL?

Hallo,

wir haben in zwei Stockwerken insgesamt drei Computer stehen, die momentan alle über eine normale Telefondose/analoge Leitung ins Internet gehen können. Dazu gibt es in jedem dieser Räume auch ein Telefon.
Nun möchten wir gern wieder eine Flatrate (gibt's die noch irgendwo ohne DSL???) installieren.
Wir möchten möglichst keine neuen Strippen ziehen müssen und wir möchten wg. Funksmogs auch kein WLAN.
Wie können wir das mit DSL bewerkstelligen??
Ist es möglich, an jede analoge Telefondose einfach einen Splitter zu hängen??

Kann uns vielleicht jemand einen Tip geben???

Vielen Dank schon mal!!!

Andrea340

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29.Jan.2005 15:22 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Mehrere Computer im Haus - wie geht das mit DSL?

Hallo Andrea340

zunächst erst mal willkommen im DSL-MAGAZIN-FORUM

Leider geht das nicht so einfach, wie Du es Dir denkst.
Der Splitter ist das erste Glied in der Kette, d.h. erst kommt er, dann alle analogen Telefone.
Ebenso ist es, wenn Dein Anschluss ISDN hat. Hier kommt zunächst der Splitter, daran die NTBA und dann alles weitere an Telefoniegeräten.

Ich empfehle daher (weil Du kein W-LAN haben möchtest) ein Steckdosennetzwerk. Ist zwar untereinander etwas träge, jedoch für das Internet per DSL mehr als ausreichend!!!

Siehe mal hier:
Steckdosennetzwerk

Zwar etwas alt, mein Testbericht, heute sind die Geräte um einiges billiger und auch noch besser geworden.
Das könnte Deine Lösung sein!
Zusätzlich benötigst Du natürlich - wie immer bei DSL - ein Modem, weil auch drei Rechner online gehen sollen einen Router oder eine Modem-Routerkombination!


Gruß
Saturn

Warum ich soviel reise? Weil es schwierig ist, ein bewegliches Ziel zu treffen!

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Saturn am 29.Jan.2005 15:23.

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Themenstarter Thema begonnen von Andrea340

29.Jan.2005 17:24 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Mehrere Computer im Haus - wie geht das mit DSL?

Hallo Saturn,

erst einmal vielen herzlichen Dank für die freundliche Begrüßung und die superschnelle Antwort!!!

Das Steckdosennetzwerk könnte für uns wirklich eine gängige Lösung sein; ich wusste bis dato gar nicht, dass es so was gibt und bin Dir echt dankbar für den Tip!!!

Ich habe diesbezüglich aber noch einige Fragen:

Den Splitter bringe ich vor der ersten Telefondose an, die ins Haus kommt (= Raum 1), an den Splitter schließe ich das Telefon im Raum 1 und den Router an. Der Router wird dann mit dem Steckdosennetzwerkadapter 1 verbunden und schickt das DSL-Signal über das Stromnetz zu Adapter 2 und 3. Ist das soweit richtig?

Ein Rechner steht im Obergeschoß und die Stromleitung dort hängt an einem anderen Sicherungskasten. Beide Sicherungskästen laufen aber über den gleichen Stromzähler – dies sollte kein Problem sein, oder?

Weiterhin würde ich gern wissen, was ich tun muß, damit alle Telefondosen weiterbenutzt werden können.
Die Telefondosen in Raum 2 und 3 gehen anscheinend alle von der Telefondose im Raum 1 aus und sind immer zweiadrig, wie müssen diese mit dem Splitter verbunden werden?
Am Splitter habe ich folgende Anschlussmöglichkeiten: 2 Klemmen „AMT“ = „a“ und „b“ ,
6 Klemmen „TAE“ = „La“, „Lb“, „W“, „E“, „b2“, „a2“, 2 Klemmen „DSL“ = „a“, „b“.

Es wäre wirklich schön, wenn Du mir auch hier weiterhelfen könntest …

Viele Grüße!!
Andrea340

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31.Jan.2005 14:31 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Mehrere Computer im Haus - wie geht das mit DSL?

sorry der späten Antwort - aber ich habe mal hin und wieder Wochenende großes Grinsen

Also, fangen wir mit dem Steckdosennetzwerk an.......
Es ist völlig egal wenn das Haus mit diversen Sicherungskästen bestückt ist - allein der Zähler zählt - denn nach diesem geht nichts mehr! (daher absolut abhörsicher)

Wenn bei Euch die Möglichkeit besteht (unter Hilfe einer Elektrofachkraft) die betreffenden Steckdosen auf eine Phase zu beschalten, so spart Ihr Euch noch den Phasenkoppler, der im Schnitt um die 35-40 Euronen kostet.
Das zu den Sicherungskästen

Splitter > Telefon

Dei analoge Telefonleitung kommt ja wohl im Keller an - wie üblich. Dort könnt Ihr den Splitter installieren - die ankommenden Drähte der Telekom (oder sonstigem Netzbetreiber) klemmt Ihr an den Splitter - Anschluß Amt a und b wobei es egal ist, welchen Draht Ihr auf a oder b klemmt.

Die Drähte, die nun ursprünglich durchverbunden waren (die zu den Telefondosen) klemmt Ihr am Splitter auf
TAE La und Lb - somit hat sich im Haus nichts verändert - alle Telefone laufen so weiter, wie es war!!

Nun müßt Ihr natürlich noch für Strom sorgen.
Installiert einfach den Router ebenfalls im Keller, zusätzlich Modem und den ersten Steckdosenadapter.
fertig ist das Netzwerk!
Klar, natürlich an jeden PC ebenfalls einen Netzwerkadapter.

Alternativ kannst Du natürlich die erste Dose (Raum 1) ausbauen, die ankommenden Drähte, sowohl auch die abgehenden, mit dem Splitter verbinden. Es ist wirklich nur ein "Dazwischenschalten".

Eines müßt Ihr bitte bedenken.......
durch die derzeitigen 11mb/s ist ein reines Netzwerk arg träge - es eignet sich wirklich hauptsächlich für DSL, dafür ist der Speed mehr als ausreichend.
Klar, Datenaustausch geht natürlich zwischen den PCs, aber gemächlich - ein Video mal eben an einen PC zu schicken kann Geduld erfordern.

Gruß
Saturn

(noch Fragen?? Nur zu!!)

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31.Jan.2005 17:53 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Mehrere Computer im Haus - wie geht das mit DSL?

Hallo Saturn,

wiederum herzlichen Dank für die ausführliche Antwort.

Wir werden wohl solch ein Steckdosennetzwerk ins Auge fassen. Beim Umschauen nach geeigneten Adaptern bin ich auch auf folgende Mitteilung gestoßen:
"Aachen, 19. Januar 2005 – Nach zwei Jahren HomePlug Standard 1.0 schaltet der Aachener Technologieführer devolo einen Gang höher und geht mit MicroLink dLAN® Highspeed Ethernet und MicroLink dLAN® duo konsequent weiter in Richtung „Digitales Haus“. Die neue Highspeed-Lösung ermöglicht Datenübertragungsraten von bis zu 85 Mbit/s über das hauseigene Stromnetz. MicroLink dLAN® duo vereinigt auf Basis des bewährten HomePlug 1.0-Standards USB- und Ethernet- Schnittstellen in einem Gerät. "
Wir werden zwar nicht bis zur Präsentation dieser neuen Adapter im März warten, sondern vorerst die alten, langsameren probieren und dann bei Bedarf umsteigen.
Bezüglich der Installation des Splitters würde ich mich noch mal melden, wenn es so weit ist ... zumindest ist mir jetzt einigermaßen klar, was zu tun ist.

Ich habe aber noch ein andere Frage: Wir wollen das Steckdosennetzwerk in den nächsten Tagen mal installieren, um zu sehen, ob das bei uns machbar ist. Wenn dieser Versuch klappt, und die Rechner miteinander verbunden sind, kann ich dann davon ausgehen, daß dies auch 100%ig mit DSL klappt???

Soweit ich die AGBs unseres Provider-Favoriten (Lycos) gelesen habe, hat mein ja lediglich ein 14tägiges Rücktrittsrecht, dieses gilt aber nicht mehr, wenn man "die Dienstleistung in Anspruch genommen hat".
Sollte dann mit dem DSL irgendwas nicht klappen - ist man dann wirklich 12 Monate an den Vertrag gebunden???

Und was ist, wenn DSL nicht stabil verfügbar ist und man vielleicht häufig Probleme mit dem Verbindungsaufbau hat, dann kann man wohl auch nicht kündigen, weil der Provider gleich in seinen AGB eine Gewähr für die "ständige Verfügbarkeit" ausschließt???

Welche Kündigungsmöglichkeiten hat man dann überhaupt noch als Kunde???

Vielen Dank und viele Grüße!
Andrea340

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