RE: Öffentlich, dringend geschädigte gesucht, es wird jetzt an Stern TV weiter gegeben
Mein Mail an Stern-TV:
offensichtlich haben schon einige entnervte Kunden von Kabel Deutschland angeregt, dass die Machenschaften des Konzerns mal näher unter die Lupe genommen werden. Dem möchte ich mich anschließen.
Da mein bisheriger Telefonanbieter leider nur eine sehr geringe Bandbreite für die Nutzung des Internet zur Verfüfung stellen konnte, habe ich, allen Warnungen und meinem schlechten "Bauchgefühl" zum Trotz, beschlossen, zu Kabel Deutschland zu wechseln. Ich betreibe eine Tierarztpraxis mit reiner Terminsprechstunde, so dass ich auf die Portierung der meiner Kundschaft bekannten Rufnummer dringend angewiesen bin.
Zunächst ließ sich auch alles gut an, ich habe den Portierungsauftrag am 02.07.2010 zu Kabel Deutschland gefaxt und bekam bereits am 07.07. die schriftliche Bestätigung der Kündigung sowie die Bestätigung, dass mein Anschluss mit den Rufnummern am 27.08. zu Kabel übertragen wird, per Post von meinem bisherigen Anbieter.
Somit schien alles zu laufen, von Kabel Deutschland kam keine weitere Nachricht, was mich nicht weiter gewundert hat, denn ich hatte ja die Bestätigung der Kündigung und die Ankündigung der Rufnummernübertragung vorliegen.
Umso größer war mein Schock, als mir am 26.08. schriftlich von Kabel Deutschland mitgeteilt wurde, es gäbe Probleme mit der Portierung und ich solle doch bitte noch einmal einen Portierungsauftrag zufaxen.
Nun begann eine nervenaufreibende Odyssee durch die Hotline von Kabel Deutschland. Ich hatte nach langem "Hängen" in der Warteschleife gleich zweimal vollkommen inkompetente und zudem noch rotzfreche Telefonistinnen am Apparat, die mir nur lapidar mitteilen konnten, dass der Auftrag seitens Alice wegen falscher Kundendaten abgelehnt worden sei und ich den Portierungsauftrag erneut zu Kabel Deutschland faxen müsse. Die Kontrolle des ersten Formulars ergab, dass dieses vollkommen korrekt ausgefüllt war, meine Frage, was denn nun falsch daran sei, wurde nicht beantwortet.
Daraufhin setzte ich mich mit dem Voranbieter in Verbindung. Dort bekam ich die Auskunft, dass der Portierung am 07.07. zugestimmt worden sei, Kabel Deutschland jedoch noch zwei weitere Portierungsanfragen gefaxt habe, die dann abgelehnt wurden. Mir wurde der Vorschlag gemacht, Kabel solle sich doch direkt mit Alice in Verbindung setzen und um erneute Zustellung des Faxes mit der Bewiligung der Portierung bitten.
Mit dieser Information habe ich mich also wieder durch die Warteschleife zur Hotline von Kabel Deutschland gehangelt. Als ich der Kabel-Mitarbeiterin diesen Vorschlag machte, hieß es nur, das ginge nicht, ohne weitere Begründung und wurde wieder mit der Aussage abgespeist , ich solle doch einen neuen Portierungsauftrag faxen, was ich dann auch getan habe. Schließlich bekam ich dann doch noch einen Anruf von einer Dame aus der Portierungsabteilung, die mich bat, Kabel auch die Kündigungsbestätigung von Alice zuzufaxen, was ich natürlich sofort erledigte.
Es kam, wie es kommen musste, seit dem 27.08. ist meine Praxis telefonisch nicht mehr über die bekannte Nummer zu erreichen mit dem Effekt, dass die Praxis relativ leer bleibt.
Da am Wochenende ohnehin nichts passieren würde, habe ich also am Montag wieder versucht, nähere Informationen bei Kabel Deutschland zu erhalten, wieder ohne Erfolg, nur mit der Zusicherung, man täte alles, um die Sache voran zu treiben.
Heute, wieder einen Tag später, habe ich mich erneut nach dem Stand der Dinge erkundigt, und dabei erfahren, dass mein Fax mit der Kündigungsbestätigung dort nicht angekommen sei.
Nun frage ich mich, wie es sein kann, dass bei Kabel ständig Faxe verloren gehen, offensichtlich ja nicht nur mein Fax mit der Kündigungsbestätigung, sondern auch das erste Fax von Alice, in welchem der Portierung zugestimmt wurde.
Ich sehe das Hauptproblem darin, dass sich in diesem Fall kein einzelner Mitarbeiter mit dem Problem beschäftigt, sondern dass ich immer wieder an wechselnde Ansprechpartner gerate, denen ich die Problematik zunächst erstmal wieder erläutern muss. Nach meinem Dafürhalten müsste doch dieser Fall eigentlich ohne großes Hin und Her zu klären sein.
Die Servicequalität von Kabel ist also nicht nur schlecht, was die Normalkunden betrifft, sondern auch im Geschäftskundenbereich.
Ich halte es für notwendig, dass dies publik gemacht wird, damit Wechselwillige zumindest gewarnt sind und der Konzern vielleicht im Servicebereich Nachbesserungen vornimmt.
Ich werde Kabel Deutschland jetzt per Einschreiben mit Rückschein eine Frist für die Portierung setzen und behalte mir vor, Schadensersatzklage wegen entgangener Einnahmen einzureichen.