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Filesharing und DSL - die Flatrate neu definiert

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23.Sep.2005 17:23 Zum Anfang der Seite springen
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Achtung Filesharing und DSL - die Flatrate neu definiert

Nicht nur 1&1 macht sich bei Powerusern unbeliebt

Power-User, die eine angebotene Flatrate auch voll ausnutzen, sind bei vielen Providern nicht gerne gesehen. Auf mehr oder weniger freundliche Weise entledigen sich zahlreiche Provider der ungeliebten Kundschaft, manche begnügen sich mit Portdrosselungen, die wenigsten betreiben eine transparente Politik, die dem User vor Abschluß des Vertrags Aufschluß darüber gibt, ab wann er mit Sanktionen zu rechnen hat. Einige Alternativen seien im Folgenden vorgestellt.

Lange ist es bekannt: 1&1 'kickt'. Allerdings geschieht dies auf einer einigermassen freundlicher Basis, man erhält immerhin 100 Euro „Aufwandentschädigung“, nachdem man offiziell erklärt hat, dass man United-Internet nie wieder zu Lasten fällt. Dasselbe ist übrigens auch gängige Praxis bei Nutzern der VoIP-Flat.
Geht man auf auf das außerordentliche Kündigungsangebot nicht ein, erwarten einen weitere Aktionen, die einem den Dienst verleiden sollen: beispielsweise darf man seinen Anschluss nicht mehr upgraden.

Lycos Europe, die die pseudo-Flat genauso wie 1&1 für knapp 7 Euro pro Monat anbieten kündigen stattdessen direkt ohne lange zu fackeln, formlos in ein paar kurzen Sätzen. Ähnlich behält sich dies auch NGI vor, so wird im Absatz 6.9 der AGB klar gestellt dass NGI „bei zu hohem Nutzungsaufkommen im Tarif Flatrate..“ der Vertrag „..ohne vorherige Ankündigung und im Interesse der Gesamtheit aller Kunden zum jeweiligen Monatsende...“ kündigen darf.

Bei Tiscali, Greatnet und der 3U-Telecom sind Poweruser zwar ebenfalls nicht gerade beliebt, und das wird jenen auch gerne demonstriert - per AGB behalten sich die Provider Portdrosselungen vor, haben aber ansonsten durchaus ein Interesse daranb, die User zu behalten - zu ihren Konditionen.

Die Schmerzgrenze ist bei 1&1 etwa bei 100 Gigabyte erreicht, Lycos und NGI machen bei monatlichem Traffic um die 80 GB die Briefumschläge zu. Greatnet und die 3U-Telecom machen zwischen 30 und 50 Gigabyte dicht, Tiscali hingegen drosselt anfangs nur die allgemein bekannten Ports und später dann auch den kompletten Anschluss.

Es gibt jedoch durchaus Alternativen. T-Online kann es sich dank des großen Kundenstamms leisten, noch eine echte ungedrosselte Flatrate anzubieten, wenn auch nicht ganz zu Low-Cost - Preisen. Die Billigtochter Congster kann mit einer günstigen T-DSL Flatrate für alle Bandbreiten genauso überzeugen wie Hansenet mit dem deutschlandweiten T-Resale - Angebot Alice-DSL.
Freenets Billigtochter meOme zeigt sich wie auch KAMP, tlink, zaunlink und debitel von der besseren Seite. Preislich besser ist nur noch Arcor auf der Basis eigener Infrastruktur. Zuletzt hat auch Strato angekündigt, eine filesharerfreundliche Politik zu fahren - der Kundenstamm sei durchmischt genug, dass man sich leisten könne, auf Drosselungen zu verzichten. Regionale Carrier sind ebenfalls immer einen Tipp wert - trotz der guten Angebote auf T-Com - Basis gibt es regional gute Angebote, heute existiert für nahezu jede Großstadt ein regionaler Anbieter. Im Großraum Hamburg Hansenet, in Köln, Aachen und Umgebung Netcologne und in Bayern M'net, in Niedersachsen EWE-TEL. In Hannover ist htp und in Bremen die nordkom präsent - um nur eine kleine Auswahl zu nennen.

Nicht überall, wenn wo Flatrate drauf steht, ist auch Flatrate drin, viele Anbieter sind nur an Marktanteilen interessiert, dafür ist man dann auch bereit, einen schlechten Ruf bei einem großen Teil der Internetgemeinde in Kauf zu nehmen. Vorsicht ist immer bei kleineren unbekannten Anbietern zu bewahren, denn eine DSL-Flatrate basiert meist auf einer Mischkalkulation, und diese funktioniert besser, wenn ein Unternehmen viele Kunden (von denen die Mehrzahl wenig Traffic produziert) hat.

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