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analoge TK-Anlage und zwei Splitter

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Beitrag Anschluss ISDN-DSL | Speedport W500V von der Telekom alternative VoIP Anbieter
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15.Nov.2005 16:03 Zum Anfang der Seite springen
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analoge TK-Anlage und zwei Splitter

Hallo.

Ich beschreibe erst einmal mein Problem: Ich habe in einem Einfamilienhaus den analogen Telefonanschluss (TAE-Dose). Daran ist eine Telefonanlage angeschlossen. Von dieser Anlage gehen unter Anderem zwei Adern zu einem 30m entfernten Schuppen, wo somit ein Telefonanschluss ist.

TAE-------TK------------30m---------------Telefon

Jetzt benötige ich in diesem Schuppen DSL (und nur dort) und der Telefonanschluss muss weiterhin über die Telefonanlage laufen. Da man aber vor die TK-Anlage den Splitter anschließen muss, kommt im Schuppen überhaupt kein DSL mehr an. Ich habe mir nun folgendes überlegt:

Ich schließe nach der TAE-Dose den ersten Splitter an. Dieser hat zwei Ausgänge - Telefon und DSL. An den Telefonausgang schließe ich die Telefonanlage an. Soweit, so gut. Nun schließe ich aber den DSL-Ausgang des Splitters an den Ausgang der Telefonanlage zum Schuppen an. Damit brücke ich das DSL-Signal auf die Leitung zum Schuppen.

Im Schuppen schließe ich einen zweiten Splitter an. Am einen Ausgang kommt das Telefon und am anderen der DSL-Router.


TAE-----Splitter-------TK-!----------------------30m------Splitter-------------Telefon
aaaaaaaaa!aaaaaaaaaaa! aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!
aaaaaaaaa!aaaaaaaaaaa! aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!
aaaaaaDSL-Signalaaaaaa!aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaDSL-Signal
aaaaaaaaa!aaaaaaaaaaa! aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!
aaaaaaaaa!aaaaaaaaaaa! aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!
aaaaaaaaa!---------------! aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!-------------------DSL-Modem



Geht das????????????
Ich habe das bis jetzt in keiner Suche gefunden.

Gruß und danke.

Onkel_JF

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von onkel_jf am 15.Nov.2005 16:04.

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16.Nov.2005 02:52 Zum Anfang der Seite springen
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RE: analoge TK-Anlage und zwei Splitter

nee, so geht das nicht. Der Splitter trennt die Frequenzen, die
1. für die Telefonie benötigt werden, mit den
2. Frequenzen, die für DSL benötigt werden.

Verbindungsabbrüche, bis zur Null-Funktion sind hier dann die Regel.

Wieviele Adern gehen bis in den Schuppen?

2 Adern? Dann ist das echt Käse
4 Adern? Dann habe ich eine Lösung parat.

Letzte Möglichkeit:

D-LAN, also Netzwerk über die Steckdose, wobei der Schuppen am gleichen Stromzähler hängen muß wie das Haus.

Gruß
Saturn

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Themenstarter Thema begonnen von onkel_jf

16.Nov.2005 09:55 Zum Anfang der Seite springen
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DSL ist 2-Draht-Technik oder 4-Draht-Technik?

Guten Morgen.

Der Splitter trennt einfach nur die Frequenzen - das weiß ich. Die Telefonie geht in den Eingang der Telefonanlage und ist somit für alle Anschlüsse verfügbar. Dadurch, dass ich aber den DSL-Ausgang des Splitters wieder auf das Kabel (mit zwei Adern) zum Schuppen lege (ist "mein" Ausgang der Telefonanlage), habe ich das DSL-Signal so wie ich es brauche auf diesem Kabel.

Warum sollte mein Weg nicht funktionieren?


Benötige ich für DSL nur 2 Leitungen oder wird in diesem Fall DSL in 4-Draht-Technik übertragen? Wenn das DSL über 4-Draht geht ist das klar, warum es mit meiner Lösung nicht funktioniert. Wenn DSL aber über 2-Draht geht, müsste mir noch mal jemand begründen, warum mein Weg nicht geht.

Danke für die Mühe.

Gruß.

Onkel_JF

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16.Nov.2005 10:52 Zum Anfang der Seite springen
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RE: DSL ist 2-Draht-Technik oder 4-Draht-Technik?

Wenn Du Dir mal Deine Zeichnung anschaust, dann müßtest Du sehen, was ich meine.
Du zerlegts das Signal (trennst Telefon und DSL) und kloppst es gleich wieder zusammen.
Zusätzlich führst Du das Telefonsignal gleich wieder von rückwärtig in die TK-Anlage ein. Du haust also das Telefon voll auf die DSL-Leitung. Wie soll das gehen?

DSL ist ein Huckepacksignal auf der Telefonleitung
Die DSL-Technik nutzt die Tatsache, dass der herkömmliche analoge Telefonverkehr im Kupferkabel nur Frequenzen bis 4 kHz belegt. Theoretisch jedoch sind auf Kupferleitungen Frequenzen bis 1,1 MHz möglich. Durch Aufsplitten der Bandbreite in unterschiedliche Kanäle, z.B. für Sprach- und Dateninformationen, und die Nutzung der bislang "toten" höheren Frequenzbereiche, puschen heutige DSL-Technologien das Kupferkabel auf Übertragungsraten von bis zu 52 MBits/s - abhängig von der eingesetzten DSL-Variante.

Eine schöne Erklärung findest Du hier:
http://www.kabelmax.de/t-dsl.html

Gruß
Saturn

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Themenstarter Thema begonnen von onkel_jf

16.Nov.2005 11:36 Zum Anfang der Seite springen
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sind doch nur hochfrequente Signale

Zitat:

Wenn Du Dir mal Deine Zeichnung anschaust, dann müßtest Du sehen, was ich meine.
Du zerlegts das Signal (trennst Telefon und DSL) und kloppst es gleich wieder zusammen.
Zusätzlich führst Du das Telefonsignal gleich wieder von rückwärtig in die TK-Anlage ein. Du haust also das Telefon voll auf die DSL-Leitung. Wie soll das gehen?



Eine TK-Anlage macht doch Folgendes: Diese hat einen Eingang und mehrere Ausgänge. Nur im Bedarfsfall wird der Eingang über ein Relais mit einem gewünschten Ausgang verbunden (für externen Telefonate) - oder ein Ausgang mit einem anderen Ausgang, hier allerdings auf elektronischem Wege (für interne Telefonate). Ich führe nicht das Telefonsignal sondern das DSL-Signal rückwärtig auf die TK-Anlage und nur auf meinen Ausgang und "moduliere" letztendlich das vorher ausgekoppelte DSL-Signal wieder auf die Leitung. Ich stelle also damit den Zustand her, wie er an der TAE-Steckdose herrscht. Der Eingang und die anderen Ausgänge sind "dsl-frei".

Allerdings ist mir dabei folgendes Aufgefallen, was ich nicht beachtet habe. Bei internen Gesprächen vom Schuppen zu einem anderen Telefon, liegt das DSL-Signal auf der Leitung. Demnach müsste ich bei jedem anderen Telefon der Telefonanlage noch einen Spliter vorschalten, was bei meinen 5 Nebenstellen (incl. Schuppen) recht überschaubar und preisgünstig wäre.


Nur nebenbei. Warum benötige ich überhaupt einen Splitter? Laut Deiner Seite liegt DSL im Frequenzbereich ab 30kHz (bei analoge Telefonie). Das ist doch überhaupt nicht im Hörbereich des Menschen. Der geht doch bis normalerweise 16kHz (maximal 20kHz).

Gruß.

Onkel_JF

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von onkel_jf am 16.Nov.2005 11:38.

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