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Problem mit 1 & 1 Umzugsteam

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Beitrag 1und1=ein Haufen Schei... | Kündigung
mystikchris ist offline mystikchris


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31.Mar.2008 14:57 Zum Anfang der Seite springen
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Problem mit 1 & 1 Umzugsteam

Hallo zusammen,

auch mir wurden 9,99 EUR/Monatsgebühr versprochen, als ich zwangsläufig zur T - Com wechseln musste, da mir 1 & 1 am neuen Wohnort kein DSL zur Verfügung stellen konnte. Mich persönlich jedoch trifft hier meines Erachtens überhaupt kein Verschulden, da der komplette Unzug einzig und allein vom Umzugsteam der 1 & 1 Internet AG organisiert wurde.

Seitdem werden mir jedoch weiterhin 29,99 EUR im Monat verrechnet. Ich habe dies jetzt erst bemerkt und um Sonderkündigungsrecht bzw. Kündigung aus Kulanzgründen gebeten. Dies wurde heute per Mail abgelehnt.

Ich stehe nun vor dem Problem, dass seit meinem Umzug im Oktober 2007 sowohl 29,99 EUR / Monat von 1&1 abgebucht werden, als auch zusätzlich 35 EUR / Monat durch die T - Com! D.h., ich habe ohne mein Verschulden auf einmal zwei DSL - Verträge laufen, ohne dass ich diese gewollt hätte!

Wie gesagt, alles wurde durch 1 & 1 organisiert und abgewickelt. Selbst die normalerweise inkompetenten Mitarbeiter der 0900 - Hotline bestätigten mir bereits mehrfach, dass hier intern im Hause irgendetwas schief gelaufen sei. Meine Beiträge habe ich jedoch trotzdem nicht zurück erhalten.

Ich habe 1 & 1 heute schriftlich meine erteilte Zustimmung zum Lastschriftverfahren widerrufen. Vielleicht kommt dann Bewegung in die Sache.

Ich habe zum Glück eine Rechtschutzversicherung. Sollte 1 & 1 meine sofortige Kündigung nicht akzeptieren, sowie die zu Unrecht abgebuchten Beträge nicht binnen 2 Wochen erstatten, werde ich die Sache meinem Rechtsanwalt übergeben.

Ich würde mich freuen, wenn evtl. weitere 1 & 1 Geschädigte mit mir in Kontakt treten. Gemeinsam ist man immer stärker.

MfG

Christian Wolf

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kiburi ist offline kiburi


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01.May.2008 10:57 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Problem mit 1 & 1 Umzugsteam

Hi Chris,

wir hatten ja schon über Mail Kontakt. Ich hatte das Problem, dass nach einem Umzug DSL nicht mehr angeboten werden konnte und ich deswegen die Vertragsbestandteile, die damit zusammenhingen (Telefonflat, Internetflat und das Goodie Movieflat) nicht nutzen konnte, also zusätzliche Telefon- und Internetgebühren anfielen und ich beim "Blauen Wunder" eben dieses erlebte, nämlich voll zahlen durfte für eine Leistung, die ich garnicht erhielt. 1&1 verwies auf die AGB, in denen steht, dass ein Vertrag eben bis zum Ende der Laufzeit geht. Nach §313 BGB Absatz 1 und 3, ergänzend §314 ist dem Vertrag die Grundlage entzogen, wenn der Anbieter nicht mehr leistet. Das hatte ich 1&1 mehrfach geschrieben, es war sogar auch ein Angebot gekommen, DSL über T-kom einzurichten und auf 9.99 pro Monat zu reduzieren. Damit war ich einverstanden, bekam es aber nicht (weil DSL wirklich nicht geht) und so wurden weiter die vollen Beiträge eingefordert (obwohl der Provider ja inzwischen zugegeben hatte, dass er nicht leisten kann). Vor einem Umzug bekam ich übrigens auf der Homepage ein "herzlichen Glückwunsch, bei Ihnen ist Highspeed Internet verfügbar" als ich die Adresse geprüft habe. Ich habe sogar sicherheitshalber nachgefragt, aber es hieß, man kann erst prüfen, wenn ich den Anschluss umgemeldet habe und wenn es nicht gleich zur Verfügung steht, dann doch zumindest nach 2 bis 4 Wochen. Also kann man sich auch in der Wohnsitzwahl nicht verbindlich danach richten, ob DSL verfügbar ist oder nicht (die Vormieter haben Internet nicht genutzt und die Vermieter im gleichen Haus sich bisher nicht für DSL interessiert). In der gleichen Straße gibt es Internet (ok ich weiss, ich bin an der berühmten "letzten Wiese" gelandet).

Langer Rede kurzer Sinn: Ich hatte sogar ans Verbraucherschutzministerium geschrieben, die haben mich an die Verbraucherzentrale verwiesen. Dann war ich war beim Anwalt in der Verbraucherzentrale, der hat einen Brief geschrieben (mit der Bemerkung "das versuchen die ja immer wieder und sie sind nicht die einzigen...") und zwei Tage später war die Kündigung akzeptiert. Jetzt warte ich noch darauf, ob die eingeforderten Beträge erstattet werden (Storno für April ist schon da).

Auf jeden Fall kann bei berechtigten Ansprüchen nur raten, einen Anwalt einzuschalten. Die Beratung in der Verbraucherzentrale war sachlich und kompetent. Beratung plus Brief haben 44 € gekostet.

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