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Beitrag Was kann man gegen Betrug tun? | 1&1 Doppel-Flat 6000 Regio
Jolly ist offline Jolly


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18.Jun.2008 16:46 Zum Anfang der Seite springen
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Kündigung /w Umzug

Hallo,

ich werde nach meinem Studium die Wohnung aufgeben und wieder zu meinen Eltern ziehen. Deshalb wollte ich auch meinen 1&1 Vertrag kündigen und habe als Grund einen Umzug ins Ausland angegeben, das wollten die aber irgendwie bestätigt haben. Ich mache ev. auch noch ein Auslandspraktikum, bin mir aber nicht so wirklich sicher ob ich mich dafür hier in Deutschland abmelden will, was von 1und1 verlangt wird. Zudem haben sie darauf verwiesen, dass sie die Kündigung überhaupt nicht akzeptieren müssten und das viel mehr unter Kulanz und Kundenfreundlichkeit fallen würde...

Eine Dame von einem anderen Provider hat mir gesagt, dass ich einfach meinen Telekom Anschluss kündigen soll und 1und1 damit meine Kündigung akzeptieren muss. Allerdings bin ich mir da nicht so sicher, ob das so einfach funktioniert...

Wisst ihr vielleicht wie ich am einfachsten da raus komme? Eine Vertragspause würde für mich ev. auch in Frage kommen, allerdings hab ich in den AGB's zu dem Thema überhaupt nichts gefunden!

Beste Grüße
Jolly

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18.Jun.2008 17:02 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Kündigung /w Umzug

Zitat:
Original von Jolly
Eine Dame von einem anderen Provider hat mir gesagt, dass ich einfach meinen Telekom Anschluss kündigen soll und 1und1 damit meine Kündigung akzeptieren muss. Allerdings bin ich mir da nicht so sicher, ob das so einfach funktioniert...



Hallo,

Du meinst dieses Märchen, welches die "freien Mitarbeiter" an den Ständen im Einkaufsladen immer erzählen, um Dich zum Wechsel/Abschluß zu bewegen!

Mußt mal gucken wegen Vertragsrecht. Bin aber der Meinung, wenn Du es selber verschuldest, dass Du 1und1 nicht mehr nutzen kannst, dann bringt Dich das auch nicht aus dem Vertrag.

Lügen war ja schonmal sehr daneben. Hättest lieber sagen sollen, dass Du zu Deinen Eltern ziehst und da schon ein Anschluß geschaltet ist und deswegen geht es leider nicht!

Änder das doch einfach mal ab, Deine Pläne haben sich jetzt geändert, Du gehst halt nicht mehr ins Ausland, sondern wieder ins Hotel Mama!

Bei 1und1 gibt es erfahrungsgemäß eh keine Kulanz, sondern nur harte Androhungen einer Klage, die was bewegen!

Wenn die das ablehen bezüglich Wohnsitz Deiner Eltern, dann ab zur Rechtsberatung!

Gruß, André

Wenn Dummheit ein Bodenschatz wäre, dann wäre Deutschland reicher als Saudi Arabien!
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RE: Kündigung /w Umzug

Zitat:
Original von AndreDsl

Bei 1und1 gibt es erfahrungsgemäß eh keine Kulanz, sondern nur harte Androhungen einer Klage, die was bewegen!

Wenn die das ablehen bezüglich Wohnsitz Deiner Eltern, dann ab zur Rechtsberatung!

Gruß, André



Tach, bin auch mal wieder vertreten..

DAs mit der rechtsbereatung kannst du dir eig. auch sparen.

Hier mal ein Auszug aus aktuellem Recht zur Regelung bei Umzug (nicht AGBs eines providers, allgemeines recht)

Surfen mit DSL ist eine tolle Sache. Doch wenn man aus beruflichen oder privaten Gründen umzieht, kann der DSL-Anschluss samt Flatrate ungemein lästig werden. Weil 1&1, GMX, Freenet und Konsorten nur in Ausnahmefällen ein Sonderkündigungsrecht akzeptieren. Oft muss der DSL-Kunde also noch monatelang für eine Leistung bezahlen, die er gar nicht mehr in Anspruch nimmt. Die PC-WELT fragte bei den Providern nach, unter welchem Umständen man einen bestehenden DSL-Vertrag vorzeitig kündigen kann.

Die Internet-Provider überschlagen sich geradezu, wenn es darum geht, Neu-Kunden anzulocken oder Bestandskunden zum Umstieg auf ein umfangreicheres - und damit auch teueres - Leistungspaket zu bewegen. Doch im Gegenzug für die in der Regel wirklich günstigen Komplettpakete aus DSL-Anschluss, Internet- und Telefonie-Flatrate binden die Provider ihre Kunden für lange Zeit an sich: Mindestens 12, zumeist sogar 24 Monate muss man sich vertraglich verpflichten, wenn man mit 1&1, GMX, Freenet, T-Home und Co. die fast grenzenlose Surf-Freiheit genießen will.

Die Provider begründen das durchaus nachvollziehbar mit den Investitionen, die sie in jeden Neukunden tätigen, also beispielsweise die - zumeist kostenlose - Bereitstellung des relativ preiswerten Splitters und des vergleichsweise teueren Routers/DSL-Modems, die Einrichtungsgebühr, die die Provider an den Leitungsinhaber zahlen müssen und die Kosten für den eventuell erforderlichen Techniker, der vor Ort die Leitung schalten muss. Die Internet-Dienstleister brauchen Planungssicherheit für ihre betriebswirtschaftliche Kalkulation, insofern ist gegen Mindestvertragslaufzeiten eigentlich nichts zu sagen. So lange man mit seinem DSL-Anschluss zufrieden ist und nicht wechseln möchte, dürften einen Kunden die langen Vertragslaufzeiten denn auch kalt lassen. Doch das ändert sich schlagartig, wenn man umziehen muss.

Die Gründe für einen Umzug lassen sich langfristig oft nicht voraussehen. Beispielsweise ein Umzug in eine andere Stadt, weil man dort einen neuen Job gefunden hat. Oder man zieht zurück an seinen Erstwohnsitz, den man Jahre zuvor nur wegen des Arbeitsplatzes um einen Zweitwohnsitz ergänzt hat. Am Erstwohnsitz hat man ohnehin schon DSL, somit wird der zweite DSL-Vertrag am Zweitwohnsitz überflüssig. Oder man zieht mit einem neuen Lebenspartner zusammen beziehungsweise nach der Hochzeit in eine neue gemeinsame Wohnung. Studenten ziehen zu mehreren in eine WG - die bisherigen DSL-Anschlüsse der einzelnen Studenten sind nicht mehr nötig.

Gründe gibt es also viele dafür, dass plötzlich ein DSL-Anschluss samt Flatrate-Vertrag zu viel vorhanden ist. Doch aus dem bestehenden Vertrag kommt man kaum vorzeitig raus.

Dazu Rechtsanwalt Johannes Richard von Internetrecht-Rostock.de1: "Soweit der Kunde umzieht und am neuen Ort für den DSL-Anschluss keine Verwendung mehr hat oder der Anbieter dort ein DSL-Anschluss nicht mehr anbieten kann, besteht rechtlich gesehen eigentlich kein Sonderkündigungsrecht. Das Problem, dass der Kunde DSL nicht mehr nutzen kann, fällt nicht in die Sphäre des DSL-Anbieters."

Ein Umzug berechtigt also generell nicht zur außerordentlichen Kündigung.

Praktisch alle Provider sehen in einem Umzug keinen Grund für ein Sonderkündigungsrecht. Der Umzug liegt im Verantwortungsbereich des Kunden, der Provider kann ja nichts dafür, dass sein Kunde plötzlich umzieht, bei Freenet heißt es demzufolge: " Kündigt der Nutzer ohne Einhaltung der Kündigungsfrist und liegt ein die außerordentliche Kündigung rechtfertigender Grund nicht vor, so erfolgt die Kündigung zum nächstmöglichen Termin. Der Nutzer ist zur Zahlung der für die bis zum fristgemäßen Vertragsende fälligen Entgelte verpflichtet".

Leser-Erfahrungen und ein Blick in die AGBs

Ein Umzug allein berechtigt auch nach Meinung von 1&1 nicht zur Kündigung, wie uns die Support-Hotline von 1&1 bestätigte und wie es auch aus einem uns vorliegenden Antwortschreiben hervorgeht, das 1&1 einem erbosten Kunden schrieb, der wegen Umzug in eine WG seinen bestehenden DSL-Vertrag kündigen wollte. Im besagten Schreiben räumte 1&1 lediglich ein, dass bei Kündigung des Telefonanschlusses die Grundgebühr entfällt, der Internetzugangstarif würde aber gemäß Mindestvertragslaufzeit weiter berechnet.

Das Recht zur Vertragskündigung aus einem wichtigen Grund haben zwar alle Provider in ihren AGBs. Doch viel mehr als diese Formulierung steht denn auch nicht drin, die Unternehmen wollen sich bewusst nicht festlegen und sich alle Optionen für Einzelfallentscheidungen offen halten. Ganz anders verhält es sich übrigens beim Sonderkündigungsrecht durch den Provider: Hier nennt beispielsweise GMX durchaus konkrete Kündigungsgründe: "Unberührt bleibt das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund. Ein wichtiger Grund liegt für GMX insbesondere dann vor, wenn der Kunde mit der Zahlung der Entgelte mehr als 20 Kalendertage in Verzug gerät." Bei Freenet heißt es: "Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Als wichtiger Grund gilt insbesondere: der schuldhafte Verstoß gegen wesentliche Bestimmungen oder Bedingungen dieses Vertrages durch die jeweils andere Partei..."

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21.Jun.2008 18:02 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Kündigung /w Umzug

Hallo,

naja, so einem Zeitungsbericht oder was das war, würde ich persönlich doch immer eine kompetente Rechtberatung vorziehen.
Gerade weil es ja auch von Region zu Region anders zugeht bei Gericht.

Gibt ja auch tolle § wie z.B. http://dejure.org/gesetze/BGB/314.html

und http://dejure.org/gesetze/BGB/626.html

Geschickt eingesetzt mit einem fähigen Anwalt, könnte man damit den Provider eventuell klein bekommen, da er keine Lust auf ein langes Gerichtsverfahren hat.

Was jeder einzelne persönlich davon hält ist jedem selber überlassen! Augenzwinkern

Gruß, André

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23.Jun.2008 06:40 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Kündigung /w Umzug

Moin

joa das schon, nur ich kenn 1&1 und die Abläufe..

Am besten direkt ma nen Brief (auch ohne Anwalt) an die beschwerdestelle oder den Vorstand adressieren.
MIt bissl glück landet der da wirklich und man is schneller ausm Vertrag als einem vllt. lieb ist großes Grinsen

Oder, wenn man in der nähe wohnt, einfach mal die Beschwerde beim Pförtner abgeben oder sich direkt einen rausholen lassen von den Beschwerde leuten.. das geht noch schneller ^^

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