Der Fonic Surf Stick mit UMTS & HSDPA im Test
Der Surfstick von Fonic (www.fonic.de) ermöglicht mobiles Internet mit bis zu 3,6 Mbit/s. Abgerechnet wird auf Basis einer Tagesflatrate für nur 2,50 Euro - ideal für mobile Surfer, die keine Monatsflatrate bezahlen wollen! Mehr erfahren
Die Tagesflatrate von Fonic
Wer kennt das nicht: Man ist unterwegs, sitzt abends in einem fremden Hotel und möchte zumindest nochmal seine E-Mails checken. Die Lobby ist überlaufen, WLAN gibt es nicht und wenn, dann kostet es acht Euro für eine Stunde und 15 Euro ab der zweiten Stunde - Wucherpreise eben. Eine mobile Datenflatrate - das wär's jetzt! Nur leider sind die unendlich teuer - eine Pauschale von 15 bis 30 Euro im Monat lohnt sich nicht, wenn man nur ein oder zwei Mal monatlich mobil ins Internet gehen möchte. Der Mobilfunk-Anbieter Fonic, seit Herbst 2007 auf dem Markt, hat dafür die Lösung: Eine Tagesflatrate, die man mit einem UMTS Surfstick nutzen kann. Für 2,50 Euro am Tag.
5 Surf-Tage geschenkt bei Online-Buchung der Fonic Datenflatrate
Den Fonic Surfstick gibt es einmalig für 59,95 Euro. Die Einrichtung des USB-Sticks ist supereinfach: Einfach beiliegende SIM-Karte einlegen, Fonic-Software "Mobile Partner" installieren, auf www.fonic.de anmelden, kurze Zeit später kann man schon lossurfen. In den knapp 60 Euro für den Surfstick sind 5 freie Surftage mit drin, sofern man sich online anmeldet - wer den Fonic Surfstick im Handel kauft, bekommt nur einen Surf-Tag geschenkt.
Das weitere Guthaben für die Fonic Tagesflatrate kann man online aufladen - auch per Bankeinzug - oder mittels Prepaid-Karte. Die Guthabenkarten gibt's zum Beispiel bei Lidl, real, dm, ProMarkt, Müller, Staples, Kaufhof, Lekkerland, Media Markt, Saturn oder an JET-Tankstellen. Eine große Verfügbarkeit ist also gewährleistet. Nachteil: Wenn das Guthaben aufgebraucht ist, benötigt man eine Prepaidkarte; eine Online-Aufladung ist dann zu diesem Zeitpunkt nicht möglich. Weiterhelfen kann in diesem Fall die Hotline, wie sich in unserem Test herausstellte: Ein Anruf genügte, prompt wurde Guthaben aufgebucht, welches freilich vom hinterlegten Konto eingezogen wurde - aber Internetsurfen war umgehend wieder möglich. Prima Service! Ergänzend soll freilich erwähnt werden, dass man eine SMS bzw. eine Nachricht erhält, sobald das Guthaben unter die Grenze von drei Euro fällt.
Fonic erlaubt auch Volumenabrechnung beim mobilen Surfen
Die Flatrate fürs Internet mit einem Speed von bis zu 3,6 Mbit/s kostet 2,50 Euro pro Nutzungstag - und der endet um 0 Uhr. Wer also um 23 Uhr mit dem Surfen beginnt und eine Minute nach Mitternacht noch online ist, zahlt de facto für zwei Surftage. Ein 24-Stunden-Fenster gibt es folglich nicht für die Abrechnung. Ab einem Gigabyte Downloadvolumen wird der Speed von Fonic gedrosselt - aber für einen solchen Datendurchsatz muss man sich schon richtig anstrengen. Auf Wunsch ist auch eine Volumenabrechnung möglich, das MB Traffic kostet dann 24 Cent (100 KB-Taktung). Datenintensive Dienste wie VoIP oder Peer-to-Peer sind nicht erlaubt.
Wichtig: Die Nutzung der Fonic Internet-Flatrate bezieht sich nur auf Deutschland. Im Ausland kostet die Flatrate mehr und wird nach Verbrauch abgerechnet. In Frankreich, Österreich, Tschechien, Lettland und anderen Ländern kosten 100 KB etwa 70 Cent, in Kroation, den USA, in der Schweiz und weiteren Ländern schon 1,40 Euro je 100 KB und in Ägypten, Brasilien, Bosnien-Herzegowina und anderen Ländern satte 1,90 Euro pro 100 KB. Details gibt's in der Fonic-Preisliste.
Das Fonic Surfstick Startpaket
Mit dem Kauf des Startpakets für besagte 60 Euro erhält man den USB-Surfstick von Fonic, eine Sim-Karte von Fonic, die übersichtlich aufgebaute und leicht zu nutzende Zugangssoftware "Mobile Partner" für Windows und Mac und eine Kurzanleitung. Und zwar eine gedruckte Anleitung - ein kleiner Hinweis für Verbraucher, die von PDF-Anleitungen und PDF-Handbüchern auch etwas genervt sind ;-)
Alles in allem ist man nach einer Viertelstunde startklar. Tolles Goodie: Wer die Software auf seinem Notebook oder auf seinem Netbook installiert hat, kann aus deren Fenster heraus auch SMS versenden. Man kann ein eigenes Kontaktbuch anlegen und hat Datenverbrauch, Prepaid-Guthaben und weitere Kontoinformationen im Blick. Mindestumsatz und Grundgebühr fallen nicht an, auch eine Vertragsbindung gibt es nicht. Das Guthaben ist unbegrenzt verfügbar - und man bekommt es zum jeweiligen Quartalsende zurück, wenn man es nicht aufbraucht. "Das ist sooo fair", hört man Fonic-Werbeträger Bruce Darnell geradezu schnurren.
Ach ja, eine SMS kostet neun Cent, ebenso eine Minute telefonieren - falls man das nutzen möchte. Wer die Sim-Karte ins Handy stecken möchte, muss darauf achten, dass dieses keinen SIM-Lock hat - sonst funktioniert's nicht.
Bei Fonic mit bis zu 3,6 Mbit/s (HSDPA) surfen
Die Surfgeschwindigkeit ist abhängig vom aktuellen Standort - man kann mit dem langsamen GPRS-Standard online gehen (56 Kbit/s), mit UMTS (384 kbit/s) oder mit dem schnellen HSDPA Verfahren, das 3,6 Mbit/s ermöglicht. Der Surf-Stick wählt immer automatisch das schnellste Netz für die Verbindung aus. Fonic nutzt dabei das o2-Netz von o2.
Das mobile Surfen mit dem Fonic Surf-Stick im Überblick:
- Tagespauschale: 2,50 Euro
- Anschaffungspreis: 59,95 Euro
- Online-Bestellung: 5 Tage Surfen inklusive
- Kauf im Handel: 1 Tag Surfen inklusive
- Abrechnungszeitraum: Kalendertag 0:00 bis 24:00 Uhr
- Aufladung: per Guthabenkarte (20 oder 30 EUR) oder Bankeinzug mit 10, 20 oder 30 EUR, Aufladung über die Software des Fonic Surf-Sticks möglich
- Grundgebühr: nein
- Mindestumsatz: nein
- Guthaben gültig: unbegrenzt
- Kündigung: jederzeit mit Geld-zurück-Garantie für das Guthaben
Fazit: Der Fonic Surf Stick ist ein echter Tipp!
Fazit: Der UMTS-Surfstick von Fonic ist sein Geld wert - wenngleich man erstmal die hohen Investitionskosten von 60 Euro schlucken muss. Dafür geht man keinerlei Risiko und Vertragsbindung ein und hat die volle Kostenkontrolle. Für Vielnutzer ist der Tarif freilich nicht geeignet, diese sind in Sachen Datenflatrate bei Vodafone oder der Telekom besser aufgehoben. Für Wenignutzer ist der Tarif aber ausgesprochen attraktiv, transparent und hinsichtlich der Hardware kinderleicht zu handhaben.
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